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THE TENDER TOUCH - DIE ZÄRTLICHE BERÜHRUNG

Diese Ritual-Performance zeigt die Philosophie von Elli Lugins tantrischer Arbeit.

Eine moderne und zugleich mystische Reise, die aus einer Realität voller Verpflichtungen, Stress und Konsumationsdruck in die Entspannung führt. Eine Rückführung in die sinnliche Wahrnehmung und Begegnung mit dem weiblichen und männlichen Prinzip. In der heutigen Zeit der Übersättigung ist 'The Tender Touch' inspirierend und eindrucksvoll in seiner Einfachheit und Symbolik.

"Zärtlichkeit und Hingabe, inszeniert auf eine poetische, sinnliche und überraschende Weise, welche die Zuschauer berührt."

THE TENDER TOUCH - A ritual dance performance

This ritual performance shows the philosophy of Elli Lugin's tantric work.

A modern, yet mystical journey that leads from a reality full of commitments, stress and pressure into relaxation. The return to fundamental relaxation is shown through sensual perception and encounter with the feminine and male principle. In these times of supersaturation the 'Tender Touch' is an inspiring and impressive piece because of its simplicity, strong symbolism and beauty of heart.

"Tenderness and devotion staged in a poetic, sensual and surprising way that touches the audience."

What philosophy stands behind FLOW CENTER? Video in german with english subtitles.

Elli: "Absolut sehenswerte und super recherchierte Dokumentation zum Thema Tantra."

Tantra – durch Lust zur Erleuchtung?

NZZ Format geht der Begriffsverwirrung rund um Tantra nach. Sie können diese Sendung in voller Länge in unserem Shop erwerben.

Basil Gelpke, 17.11.2017, 18:14 Uhr

Immer mehr Menschen suchen nach neuen Formen der Partnerschaft und einem besseren Sexleben. Tantra-Kurse versprechen Hilfe und liegen deshalb im Trend. Doch ähnlich wie beim Yoga versteht man im Westen unter Tantra etwas anderes als im Herkunftsland.

Begriffsverwirrung zwischen West und Ost

Hierzulande subsumiert der alte Sanskrit-Begriff Tantra gemeinhin alles, was irgendwie mit besserem Sex oder raffinierten Massagetechniken zu tun hat. Bücher über Tantra, Tantra-Kurse und Workshops aller möglichen Färbungen locken mit Versprechen auf Lustgewinn und stossen damit auf immer mehr Interesse.

Die eigentlichen Wurzeln von Tantra liegen im indischen Subkontinent und im Tibet. Ähnlich offen für Interpretationen wie bei uns, aber völlig andersgeartet bezeichnet Tantra dort eine Reihe esoterisch-spiritueller Strömungen im Hinduismus und im tibetischen Buddhismus. Unter Tantra werden eine Vielzahl praktischer Übungen zusammengefasst, die das spirituelle Erwachen der Schüler befördern sollen: Von Yoga und Atemtechniken über Mantras und Mudras bis hin zu Gesang und Musik. All diesen Übungen ist gemein, dass sie die Suchenden befähigen sollen, bewusster im Hier und Jetzt in ihrem Körper zu sein - um so ein „mystisches Erleben“ zu ermöglichen oder gar dem „Göttlichen“ näherzukommen. Manche dieser Übungen werden nur Eingeweihten zugänglich gemacht und dass ihre geheimnisvolle, manchmal auch schwarz-magische Aura die Neugier eines breiten Publikums befördert, mag durchaus beabsichtigt sein.

Der Sex steht am Ende, nicht am Anfang

Ein mögliches sexuelles Element von Tantra allerdings steht im östlichen Verständnis allenfalls am Ende eines solchen spirituellen Weges und niemals im Vordergrund. NZZ Format begab sich auf eine kritische Reise zur Begriffsklärung – vom Emmental über Berlin und London bis an die Ufer des Ganges in Indien.